Stress pur. 7:00 Uhr morgens wach ich auf, ich mache mich fertig und geh runter frühstücken. Danach fahren ich und drei andere Praktikantinnen gemeinsam mit ein paar Lehrern zu Atempo. Atempo ist eine Einrichtung, die sich mit beeinträchtigen Personen beschäftigt und ihnen Arbeit gibt. An diesem Morgen entschied ich mich für den Kurs Bürosystem. Ich bereitete zusammen mit den drei anderen Teilnehmerinnen einen Seminarraum vor. Wir legten Snacks und Getränke bereit. Nachdem ich damit fertig war, half ich einer beeinträchtigten Person, einen Tauglichkeitstest zu erbringen. Ich zeigte ihr, wie man Linien mit einem Lineal zeichnet, wie man richtig locht und wie man schneidet. Sie versucht es, so gut wie möglich zu erfüllen, doch es gelang ihr nicht wirklich. Das ist auch der Punkt, wo alles für mich zu großem Stress wurde. Ich hatte das Gefühl, meine vorgegebene Aufgabe nicht korrekt auszuführen. Ich hätte gern gesehen, dass die Person Dinge schnell lernt und mit meiner Hilfe schafft.

Team vor das Lorenz

Dann war Pause. Wir bekamen in dem eigenen Restaurant von Atempo, dem Lorenz, Mittagessen. Anschließend gab es noch ein Gespräch mit einem Jobcoach vom Atempo. Sie erklärt uns, wofür sie verantwortlich ist und was ihre Aufgaben sind. Am Schluss gingen wir nochmal in unsere Kurse vom Vormittag. Dort lasen alle gerade Texte und besprachen Verständnis und Inhalt. Pünktlich 14:00 Uhr machten wir Schluss und wurden abgeholt.

Aus diesem Praktikum habe ich nun gelernt, dass ich so etwas nicht wiederholen würde und es nicht mein zukünftiger Job sein wird, da ich für diese Art von sozialer Arbeit zu ungeduldig bin. Trotz alledem war es eine sehr interessante und lehrreiche Erfahrung.

Rezeption